Kein Raum für mich

Klausur. Klausur. Klausur. Projekt. Test. Heft. Klausur.

Dazwischen: Ich. In letzter Zeit erstaunlich kreativ. Ich habe so viele Ideen. Ich habe Ideen für Bilder, die ich auf Leinwand malen könnte. Ich habe Ideen für Geschichten, die ich schreiben könnte. Ich habe Ideen für Fotomotive. Ich habe so viel Lust auf Klavier spielen, stricken, Radio hören und lesen. Ich will die Ideen in meinem Kopf verwirklichen, will machen, was aus mir kommt. Will mein Inneres nach außen kehren, ob in Geschichten oder Bildern.

Aber dafür ist keine Zeit. Die Schule („Du lernst fürs Leben, es ist wichtig, das brauchst du später noch“) lässt dafür keinen Raum. Sie füllt alles aus. Füllt es aus mit ihrer ekligen, dickflüssigen, beißenden Suppe. Und ich kriege sie einfach nicht raus. Ich schaffe es nicht. Sie erstickt mich. Sie erstickt meine Ideen. Ich habe gerade noch Zeit, in kurzen Texten Luft zu holen. Die Schule.

Sie lässt keinen Raum für mich. Ich komme nicht gegen sie an.


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