Ein bisschen Renovierung

Das war nämlich alles so langsam sehr nervig. Der Name, das Layout, der Header. Also: Alles neu. Aber – ich bin mir unsicher. Kann man diese Schrift gut lesen? Wie sieht das aus? Passt das überhaupt zu mir? Und fällt irgendjemandem was für die Unter-Überschrift ein? Ohne siehts doof aus. Bitte helft mir, Leute.

NACHTRAG: So, habs jetzt noch einmal geändert. Das gefällt mir irgendwie schon besser. Was sagt ihr?

Gewitterluft und Hunger

Gewitterluft schmecken, den Donner hören und die Blitze beobachten, eine tiefe Ausgelassenheit dabei spüren… Sag mal, kommt es mir nur so vor oder haben Gewitter wirklich wiederbelebende Effekte? Plötzlich habe ich Lust, raus zu gehen und herum zu tollen.

Was hält mich zurück?

Die Blicke der anderen Menschen und der Hunger.

So, und jetzt mache ich den PC aus, weil der ja leider kaputt ist, wenn Gewitter hier in der Nähe „Dampf“ ablässt… und es ist schon ziemlich nahe. (Wie war das mit dem zählen und der Entfernung? – Ich vergesse das immer.)

Man ließt sich!

kreaTief

Es tut mir leid, aber momentan bin ich einfach ideenlos. Kaum kreativ. Es gibt Zeiten, da sprudeln Wörter und Ideen und Kreativität nur so aus mir hervor (jetzt mal ungeachtet dessen, wie gut die Ergebnisse sind), und andere Zeiten, da geht gar nichts. So wie jetzt.

Also gehe ich mal auf Festplattensuche, was ich euch bieten kann, damit mein Blog nicht in einen hundertjährigen Dornröschenschlaf fällt, denn bis er daraus wieder aufwacht, bin ich schon tot.

Fotos.
Ich kann euch Fotos zeigen. Naja, erst mal eins – das sollte sowieso eher sowas wie ein „Entschuldigung und ich lebe noch“-Post werden.

Ich mag das Bild, und das, obwohl es nicht so besonders toll ist und ich Fahrradfahren nicht mal mag.

Bis bald :-)

Veränderung

Veränderung
durch deinen Mut
es zu wagen
Veränderung
durch deine Offenheit
dich einzulassen
Veränderung
durch deine Liebe
die dich umgibt
Veränderung
durch deine Hoffnung
dass es gut wird
Veränderung
durch deine Wünsche und Träume
die du anstrebst

Veränderung
durch mich.

Ich komme gerade von der Jugendkurzbibelschule wieder, und ich fühle mich verändert. Ich weiß nicht, ob es jemand anders merken wird, aber ich werde es merken, und das macht mich froh. Ich werde sie in guter Erinnerung im Herzen tragen, als Station auf meinem Weg zum Ziel.

tanzen im Sturm

(Ein Text vom 22. März 2011)

Es ist Sturm angesagt. Überall. Alles passiert gleichzeitig, keine Ruhe, keine Verschnaufpause. Das Angenehme verwirbelt sich mit dem Schrecklichen, das Geplante mit dem Ungeplanten, die Pflicht mit dem Freiwilligen. Und zurück bleibt ein Sturm und alles fliegt mir um die Ohren, Pläne, Baumstämme, Wünsche, Autos, Sicherheiten, Dachziegeln, Vertrauen, Mülltonnen, Gelassenheit, Fahrräder, Ruhe.

Aber ich will mich nicht zurückziehen, das Gewitter vorüber ziehen lassen und danach wieder hervor kommen. Ich könnte es. Aber ich will es nicht.

Ich trete hinaus, in einen der turbulentesten Teile, strecke meine Arme in die Luft und genieße die Energie, handle und tu was. Ich benutze meine Hände, meine Füße, alles arbeitet. Und ich genieße die Luftströme, alles, was um mich herum fliegt, tanze und lache. Mit unerschöpfbaren Energiequellen werde ich weitermachen, bis ich fertig bin und es wird gut sein.

Und ich werde den Sturm gemeistert haben, den Sturm, der auch voll schrecklicher Sachen ist, denn ich kann trotzdem lachen und ich kann trotzdem leben und ich kann trotzdem tanzen.

Ein Moment voller Frühling

(Ein Text vom 15. März 2011) 

Ich lasse mich aus der Bustür fallen. Früher bin ich noch gesprungen, inzwischen ist das aber eher in ein Plumpsen übergegangen. Meine Jacke habe ich gar nicht erst wieder angezogen, ich trage sie auf meinem Arm. Ein paar Schritte in der erfrischenden, kühlen Luft, die nach dem stickigen Bus eine echte Wohltat ist. Der Wind bläst mir frech ins Gesicht und ich muss meine Augen leicht schließen. Mir ist nicht kalt, denn die Sonne scheint zwischen den noch ziemlich kahlen Ästen und den vielen kleinen Knospen eines großen Baumes hindurch. Ich blinzle ihr entgegen und hole tief Luft, fülle meine Lunge mit Frühling. Mit Frühling.

Das ist der Moment, den ich mir seit Wochen erträume.

Schulgedanken einer Kranken

(Ein Text vom 8. April 2011)

Ich bin krank und würde jetzt gern in der Schule sitzen. So:

Der Unterricht ist zwar doof, aber ich hab ja meine Kumpels um mich herum. Wir reden und reden. Also eigentlich nur wir zwei, von den anderen kommt ab und zu mal ein Kommentar. Wenn ich gerade nichts rede, schreibe ich irgendwas auf meinen Collegeblock. Gedanken, eine Geschichte, einen Brief (der meistens nicht abgeschickt wird), oder ich zeichne. Ich schaue mir meine Freunde an und will so gar nicht zu Hause sein. Wir passen alle nicht auf, wozu auch? Als „Streber-Clique“ werden wir 1) nie dran genommen und 2) nicht so streng behandelt wie alle anderen und 3) verstehen wir alles ziemlich schnell. Neben mir malt eine Freundin, oder sie schreibt Tagebuch. (In der Schule! Na ja, wenn sie will…) Mein Kumpel erzählt was, ich muss lachen.

Doch dann meint meine Tagebuch schreibende Freundin links neben mir: „Boah maaan ey, das ist sooo langweilich. Ich will na Hause! Alles so sinnlos hier.“ Ich verdrehe nur still dir Augen. Dann kommt von rechts: „Oh naaain, gleich haben wir Chemie! Scheiße man.“ Eigentlich will ich das gar nicht hören. Ist doch gerade so schön. Links: „Kann die uns jetzt nicht einfach alle nach Hause gehen lassen?“ Rechts: „Chemie, man, ich kann das nich! Und der kontrolliert heute auch noch die Hefte!“ Von der Tafel: „Seid doch mal bitte still. Ich weiß ja, dass ihr das könnt, aber ihr stört die anderen!“ Von links: „Diese Lehrerin regt mich auf, die regt mich auf, verdammt!“ Von rechts: “ Hm, ja. Ich glaub, ich sterbe mal ein bisschen.“ Ich: „Gute Idee.“ Aber nicht wegen Chemie oder der Lehrerin.

Und dann wünsche ich mir, zu Hause zu sein.