tanzen im Sturm

(Ein Text vom 22. März 2011)

Es ist Sturm angesagt. Überall. Alles passiert gleichzeitig, keine Ruhe, keine Verschnaufpause. Das Angenehme verwirbelt sich mit dem Schrecklichen, das Geplante mit dem Ungeplanten, die Pflicht mit dem Freiwilligen. Und zurück bleibt ein Sturm und alles fliegt mir um die Ohren, Pläne, Baumstämme, Wünsche, Autos, Sicherheiten, Dachziegeln, Vertrauen, Mülltonnen, Gelassenheit, Fahrräder, Ruhe.

Aber ich will mich nicht zurückziehen, das Gewitter vorüber ziehen lassen und danach wieder hervor kommen. Ich könnte es. Aber ich will es nicht.

Ich trete hinaus, in einen der turbulentesten Teile, strecke meine Arme in die Luft und genieße die Energie, handle und tu was. Ich benutze meine Hände, meine Füße, alles arbeitet. Und ich genieße die Luftströme, alles, was um mich herum fliegt, tanze und lache. Mit unerschöpfbaren Energiequellen werde ich weitermachen, bis ich fertig bin und es wird gut sein.

Und ich werde den Sturm gemeistert haben, den Sturm, der auch voll schrecklicher Sachen ist, denn ich kann trotzdem lachen und ich kann trotzdem leben und ich kann trotzdem tanzen.


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