Ein Moment voller Frühling

(Ein Text vom 15. März 2011) 

Ich lasse mich aus der Bustür fallen. Früher bin ich noch gesprungen, inzwischen ist das aber eher in ein Plumpsen übergegangen. Meine Jacke habe ich gar nicht erst wieder angezogen, ich trage sie auf meinem Arm. Ein paar Schritte in der erfrischenden, kühlen Luft, die nach dem stickigen Bus eine echte Wohltat ist. Der Wind bläst mir frech ins Gesicht und ich muss meine Augen leicht schließen. Mir ist nicht kalt, denn die Sonne scheint zwischen den noch ziemlich kahlen Ästen und den vielen kleinen Knospen eines großen Baumes hindurch. Ich blinzle ihr entgegen und hole tief Luft, fülle meine Lunge mit Frühling. Mit Frühling.

Das ist der Moment, den ich mir seit Wochen erträume.


Ein Kommentar

  1. Der Text ist wunderschön! Ich kann das sehr gut nachvollziehen und ich liebe das Gefühl!! :D


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