Du könntest Sina vor dir haben, wenn …

Nur dank sieben Stunden Zeitverschiebung kann ich noch schnell rechtzeitig irgendeinen Beitrag schreiben anlässlich meines – fünfjährigen Blog-Geburtstages! Whoop whoop!

Da ich aber eigentlich gar keine Zeit habe und mir außerdem gerade die Kreativität entschwunden ist, veröffentliche ich nur einen alten Entwurf. Es ist eine Hilfe, mich zu identifizieren. Es ist nämlich so, dass ein Mädel ich sein könnte, wenn…

  • sie die Runde mit „Hallo Kinder“ begrüßt hat.
  • die Haare rot und lockig sind.
  • so ein schwarzes, relativ großes Notizbuch immer in greifbarer Nähe ist.
  • sie des häufigeren die Redewendungen „Party im Kopf“ verwendet.
  • sie mit einem Typen mit schwarzen Dreads rumläuft, der irgendwie aussieht wie sie. Was bestimmt nicht daran liegt, dass sie Geschwister sind.
  • sie generell irgendwie nicht in die Gruppe zu passen scheint: Wesentlich jünger als der Rest, die Haarfarbe oder einziges Mädchen … Wobei das auch nicht immer so ist. Glücklicherweise.
  • sie irgendwie herumwuselig ist, sobald viele ihr bekannte Menschen beisammen sind, und sie sich deswegen nicht so ganz auf dich fokussiert. (Sie meint das aber nicht böse! Wirklich!)
  • sie in den beiden Extremen vorkommt von sich unter vielen Menschen fühlen wie ein Fisch im Wasser und ganz alleine sein wollen. Aufgedreht albern und ganz ernst nachdenklich. Und ja, das kann verwirrend schnell umschlagen.
  • Ukulelenklänge von irgendwoher erschallen.
  • man Lachen auch durch Wände hört.
  • du dich mit ihr über PC-Spiele und anderen Nerdkrams unterhalten kannst. Aber nicht lange, weil du irgendwann feststellen musst, dass das alles nur fake ist und sie eigentlich keine Ahnung hat. Nur halt Brüder und Halbwissen.
  • du ihr ihr Alter nicht abnimmst (Jap, sie ist siebzehn. Glaubs ihr halt einfach.)
  • du früher oder später irgendeinen Spruch reingedrückt bekommst. Im Zweifelsfall zu fies.
  • sie die Filme alle nicht kennt, von denen du ihr erzählst. Dasselbe gilt übrigens für Musik, Schauspieler und Serien. Wie sehr das alles an ihr vorbeigeht, das ist schon fast ne Leistung.
  • sie dir früher oder später von ihrer Kirche oder dem Sommerlager erzählt.
  • sie nicht Sina heißt, aber im Zweifelsfall trotzdem darauf hört.

2 Kommentare

  1. Roses are red,
    violets are blue,
    most poems rhyme
    but this one doesn’t…

    Meine Versuche, zum Bloggeburtstag etwas zu dichten, sind somit gescheitert. Aber wenigstens greife ich in die Tasten und ich möchte nochmals unterstreichen, dass ich jedes Blogposting hier echt nachdenkenswürdig finde. Ein Dankeschön in die Zeitzone weit, weit weg!

  2. Hallo Sina!
    Gerade musste ich an dich und deinen Blog denken und habe direkt mal hin und her überlegt, Gedanken beiseite geschoben, in Erinnerungskisten gekramt, hier und da ein paar mnestische Staubflusen weggepustet – und hab die korrekte Adresse gefunden! … dachte ich. Dann wurde ich weitergeleitet; aha, „silbenreich“, so heißt der Blog nun. Das gefällt mir! Und es passt so schön.
    Deine neusten Einträge habe ich gelesen und mich mit jeder Zeile gefreut, dich wiedergefunden zu haben.
    Wahrscheinlich erinnerst du dich nicht mehr ohne Weiteres an mich, aber ich habe vor einiger Zeit immer wieder gerne hier gestöbert.
    Verspätet wünsche ich dir alles Gute zum Fünfjährigen.
    Ab jetzt bin ich wieder öfter hier.
    – Anna


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