Gestern Abend …

… eine Stunde gewunden und gequält und Rotz und Wasser geheult, wegen Periode und Schmerzen und so. Dabei Mamas Tipps: „In die Knie atmen!“ Ich dachte, ich sterbe.

Und dann sagt Mama so: „Aber das macht Frauen vielleicht auch zu dem, was sie sind.“

Und ich so: „Was sind Frauen denn?“

und dann ist es doch noch ein lehrreicher Abend geworden.

Made my day:

Großbruder, als er bei YouTube ein Video mit einer schlechten Qualität aufruft:

„Boah, das sieht aus wie mit einem Toaster gefilmt!“

:D

nix nicht zu machen – nix zu machen

Ach.

Ach nee. Ach doch. Ach.

Was soll ich tun?

Die Sachen, die ich machen könnte, fliegen um mich herum, immer mit einer Notiz dran, wie dringend und wofür. „Erdkunde lernen – Klausur“ „Brief schreiben – Freundschaft“ „Bild aufhängen – Wohlfühlcharakter in meinem Zimmer“

Das schwirrt um mich rum wie ein Schwarm Wespen, und irgendwie nervts, auch wenns nicht unbedingt schlechte Sachen sind, und ich will danach schlagen, aber dann stechen sie ja und werden noch mehr (Wespen vermehren sich immer auf magische Weise, wenn man nach ihnen schlägt), aber wenn man nichts tut, dann stechen sie ja auch früher oder später, und irgendwie komm ich da nicht mehr raus…

Rede ich mir jedenfalls ein. Tue so, als gäbe es keinen Ausweg. Obwohl es ihn gibt. Aber den will ich nicht! Arbeit. Disziplin.

Ach.

Seufz.

Rückspiegelmenschen

Wenn man ist wie ich, reicht manchmal ein Rückspiegel, um über Menschen zu philosophieren.

Weißt du, ich saß im Auto, Beifahrersitz, und hab mir einen Spaß daraus gemacht, die ganze Zeit nur in den Rückspiegel zu gucken. Ergebnis: Man sieht nicht besonders gut, was kommt, sondern nur, was hinter einem ist. Ach. Und es kann einem schlecht werden.

Es gibt irgendwie auch so Menschen, die ihr ganzes Leben nur im Rückspiegel sehen, oder? Da kann einem auch von schlecht werden.

Weißt du, eigentlich macht es mehr Spaß, vorne raus zu gucken.

No Zeit, no Bock, no Blog.

Gut, „no Blog“ ist jetzt übertrieben, denn den Blog gibts ja noch, nur, dass er mal wieder Winterstarre hat… Im Herbst, wohlgemerkt. Er ist eben unabhängig von den Jahreszeiten.

Im Gegensatz zu den normalen Blogeinträgen waren die Wochenerkenntnisse nicht in Winterstarre. Sie waren am Absterben. Ab und zu haben sie sich noch geregt, aber bevor man mit voller Euphorie brüllen konnte „Es leeebt!“, war der Puls auch schon wieder weg. Ich hab euch mal vor dem Anblick der verwesenden und zuckenden Zombie-Erkenntnisse bewahrt und sie kurzerhand abgeschla… Äh, eingeschläfert. Eine Gedenkstelle gibts in der entsprechenden Wochenerkenntnisgruft. Seid nicht allzu traurig, vielleicht kommen sie irgendwann ja wieder. Immer schön sinnlos hoffen, meine Lieben, während ich die Weltherrschaft übernehme. Hähüwudähü! (Das ist die neue inoffizielle Weltherrscherlache, falls ihr sie noch nicht kennt. Wem die glaubhaft gelingt… Respekt! )

So, ich überlege gerade, ob noch irgendwas in diesen kurzen „Ja, ich leb noch“-Post reinsoll. Mir fällt nichts ein.
Also Ende im Gelände. (Ach du Scheiße, was für ein Gammelspruch. Schmerzen!)

Babysitten – One, take one

Uhh, Spannung – mein erstes Mal Babysitten.

Es passiert – nix. Ich sitze hier, habe einen Laptop zur Verfügung gestellt bekommen, und hab jetzt einfach Zeit. Ich habe Essen – ohne ginge es auch gar nicht – und entspanne mich. Ein schönes Gefühl ist es, dass oben, in den Zimmern über mir, zwei kleine Kinder schlummern. Ich fühle mich nützlich, obwohl ich nichts tue.

Wie gut, dass ich morgen zur dritten Stunde habe.

Jetzt lese ich, glaube ich, noch ein bisschen. Oder ich schreibe diesen einen Brief endlich. Oder ich surfe weiter im Internet. Hm… Und irgendwann kommt er dann wieder und ich werde nach Hause kutschiert – hähä – und dann lege ich mich in mein Bettchen.

Hm. :-)
I like it.