Kommt, wir spielen verkleiden

Kommt, wir spielen verkleiden, so wie früher, nur ganz neu. Damals, als alte Nachthemden unserer Großeltern Prinzessinenkleider und Supermanumhänge wurden und uns ein halb kaputter Hut zu einem echten Cowboy gemacht hat.

Kommt, wir spielen verkleiden und gehen in die Oper. Nicht, weil das Stück so toll ist, darum geht es gar nicht, sondern weil wir da wer anders sind, uns zu jemand anderem machen können.

Kommt, wir spielen verkleiden, und lassen nichts aus. Lasst uns die Ohrringe auf die Tasche und die Schuhe auf die Jacke abstimmen. Lasst uns uns schminken, solange wir wollen. Wir verkleiden uns, werden ganz edle Leute. Ein Kleidchen mit Gürtel, ein hauchdünnes Jäckchen – fertig zum flanieren.

Kommt, wir spielen verkleiden. Wie schön du bist! Ahs und Ohs, wenn wir uns uns gegenseitig präsentieren. Wie viel Spaß es macht, auf hohen Schuhen über rote Teppiche zu schreiten, in dem Wissen: Heute bin ich ganz edel. Heute sehe ich fein aus. Seht ruhig her!

Kommt, wir spielen verkleiden, und wir feiern das. Machen Selfies in vergoldeten Spiegeln, drehen uns verspielt im Kreis und lassen fliegen, was fliegen kann, und haben richtig Lust, nochmal durch die Innenstadt zu gehen und uns der Welt zu zeigen.

Heute spielen wir verkleiden und werden andere Menschen, dürfen uns anders benehmen, sind verkleidet, um mal nicht zu sein wie sonst, um mal jemand anderes zu sein, jemand, der wir auch sind, und wir verkleiden uns, um diesem Jemand ein Gewand zu geben.

Kommt.

Streicht die Wogen glatt.

(Den Text hab ich in einem Collegeblock von 2011 gefunden.)

Streicht die Wogen glatt. Bitte kein Hoch, bitte kein Tief. Bitte kein Laut und bitte kein Leise. Bitte nichts besonderes. Ich bin müde. Ich bin kraftlos. Ich bin nur noch ein Atemhauch, gefangen in einem viel zu großen, viel zu schweren Körper. Etwas Konzentration, etwas Kontrast, etwas Laut oder etwas Besonderes und der Atemhauch ist fort, weg,
und dann ist er nicht mehr da.

Zu viel Leben auf zu wenig Zeit?

Sina, in deinem Alter kannte ich das Wort „Effektivität“ noch gar nicht!
– Künstlerfreundin

Okay, Freunde, we’re so guilty of that. Wir haben viel zu viele Termine und Sachen am laufen und fühlen uns manchmal, als würden wir darin untergehen. Wir wollen alles und frustrieren an unseren Grenzen. 7 mal anders denken, um das zu händeln. Lernt aus meinen Fehlern.

1. Ich darf sein.
Ich bin nicht auf dieser Welt, um irgendwas zu leisten. Ich bin nicht hier, um meine Klausuren gut zu schreiben, mich um alle meine Beziehungen gut zu kümmern, in meinen Hobbys gut zu sein und die Erwartungen meiner Eltern zu erfüllen. Ich bin nicht hier, um effektiv zu sein – mit meiner Zeit und meiner Kraft und meinen Ideen und allem. Das ist alles schön und gut, aber unabhängig davon darf ich einfach erst mal nur sein – unperfekt und ohne etwas zu leisten. Ich darf sein, wie ich bin, und es ist gut, dass es mich gibt. Ich darf sein, und das ist an sich schon genug.

2. Ich muss gar nichts.
Ich muss nicht zu diesem Treffen, diese Aufgaben erledigen, mich dafür vorbereiten und diesen Erwartungen entsprechen. Im Endeffekt muss ich gar nichts, außer mit den Konsequenzen leben. Das Argument: „Ich muss das aber machen / da aber hin / …“ zieht also nicht. Ich will, und mein Wille ist flexibel.

3. Ich verpasse gar nichts.
Also eigentlich schon. Wenn ich irgendwo nicht hingehe, verpasse ich es faktisch, in dem Sinne, dass ich nicht anwesend bin. Aber verpasse ich dann auch etwas in dem Sinne, dass mir etwas Relevantes entgeht? Ich habe mich von der zerstörerischen Denkweise von „nichts verpassen wollen“ gelöst, denn die Welt funktioniert nun mal parallel: Es gibt immer mehrere Möglichkeiten, seine Zeit zu verbringen, und man lebt immer nur eine. Ich „verpasse“ gar nichts mehr. Ich bin halt nur nicht da und mach was anderes gutes. Und wenns zu Hause rumsitzen ist.

4. Eher Nein als Ja.
Nein sagen, wenn andere etwas von einem wollen, kann man ja noch ganz gut lernen. Nein sagen, wenn man selber etwas will, ist was ganz anderes. Normalerweise checken wir vor eine Zusage blitzschnell im Kopf ab: Will ich? Hab ich Zeit? Zwei weitere wichtige Fragen lassen wir zu oft außen vor: Hab ich Energie? Und brauche ich die Zeit und Energie nicht eigentlich als Puffer-Zone? Dabei sind diese Fragen wichtig. Mein Tipp: Im Zweifel oder bei Bedenken Nein. Es ist so viel leichter, spontan noch etwas zu machen, falls einem langweilig wird, als etwas länger geplantes abzusagen oder etwas, was eigentlich zu viel ist, notfalls mit Gewalt durchzuziehen.

5. Schau hierhin.
Neigst du auch dazu, ununterbrochen die ganze(n) nächste(n) Woche(n) im Kopf zu haben? Keine gute Idee. Bringt nichts und stresst. Ich schaue hierhin, ins jetzt, die nächsten paar Stunden: Was ist JETZT wichtig? Die ganze nächste Zeit brauche ich nicht im Hinterkopf zu haben. Es reicht, wenn sie im Terminkalender steht.
Und an meine christlichen Freunde: Zwei Zeitpunkte sind für das Reich Gottes wichtig: Das Jetzt und die Ewigkeit. Im Jetzt und in der Ewigkeit erlebe ich Gott. Die Zukunft ist nicht besonders vieler Gedanken würdig. Gott kümmert sich schon drum.

6. Atme.
Plan dir Zeit zum Atmen ein und verteidige sie. Was meine ich mit „atmen“? Ich könnte auch sagen: „Zeit, der Seele Raum zu lassen“, aber das klingt so esoterisch und schäbig. Was ich meine, ist, dass ich Freiräume brauche, in denen ich nicht effektiv sein muss und nichts zustande bringen muss und das „Ich darf sein“ ausleben kann. Und ich erlaube mir auch solche Zeiten. Ich muss gar nichts, also auch nicht immer effektiv was tun. Ich brauche mich also auch nicht schuldig oder schlecht fühlen, wenn ich alle To dos mal für ne bestimmte Zeit ignoriere und sie vielleicht deswegen auch nicht schaffe.
Und wieder an meine christlichen Freunde: Gebetszeit kürzen ist so ziemlich das dämlichste, was wir bei Stress und vielen Terminen tun können, weil sie uns ja Ruhe und Kraft gibt. Das wissen wir eigentlich alle. Lass das mal umsetzen.

7. No Multitasking.
Fördert innere Unruhe. Können Menschen eh nicht wirklich (ist nachgewiesen! Man bildet sich ein, man macht Dinge gleichzeitig, aber im Endeffekt macht man doch immer nur eins auf einmal.) Also einfach bleiben lassen. Wozu auch Multitasking? Wir sind ja schließlich nicht auf der Welt, um effektiv zu sein.

Frohes Lernen und viel Spaß beim Scheitern! ;-) Keine Angst, irgendwann wird das besser. Man braucht nur ne ganze Weile. Aber der Weg lohnt sich. Du machst das schon. Erlaub dir die Fehler.
Willkommen auf der Reise!

Schildkrötenpanzerverlasstext

Manchmal bin ich wie eine Schildkröte. Ich bewege mich immer langsamer, jeder Schritt schwerfällig. Und dann wird mir alles zu viel und ich verkrieche mich in meinem Schildkrötenpanzer.

Verkrieche mich ins Dunkle, Stille. Ich kann die Welt nicht sehen, also kann sie mich auch nicht sehen. Jedenfalls hoffe ich das dann. Will nicht mehr, kann nicht mehr. Versuche, abzuwarten, auszusitzen.

Und dann – kommst du zu mir und weckst in mir wieder Träume. Da kommt dann wieder deine Lebendigkeit, von überall, und ich weiß wieder, warum ich lebe. Ich weiß wieder, dass ich es schaffen kann, bestehen werde.

Manchmal bin ich mehr wie eine Libelle. Ich fliege schnell und mühelos voran in eine Richtung, und dann plötzlich in eine andere, und überall, tanze, verspielt. Gelöst. Befreit.

Die eigentliche Frage

(So, jetzt mal an den Kern der Dinge.)

Die Frage ist, was mit deinem Herz ist.

Die Frage ist nicht, warum die Kirche so viel Mist baut. Die Frage ist auch nicht, warum es Leid gibt auf der Welt. Die Frage ist nicht, warum manche Christen kontroverse Meinungen zu Homosexualität haben oder ob Gott die Welt gemacht hat. Oder ob sich Wissenschaft und Gott ausschließen. Wie das mit den Strafen Gottes und seine Liebe bitte mal funktionieren soll.

Das sind gar nicht die entscheidenden Fragen. Darüber kann man diskutieren, sich einig sein oder auch nicht, und auch ich habe zu all dem eine Meinung, aber im Endeffekt ist es nicht das wesentliche.

Entscheidend ist, was dein Herz dazu sagt.

Du kannst dein Herz verschließen, und sagen: „Das kann nicht sein und ich werde das nicht für mich akzeptieren, solange es noch andere Wege gibt.“ Kannst du machen. Dann wird dich nie eine Diskussion überzeugen und dich schwerlich irgendwas bewegen. Du wirst immer eine unbeantwortete Frage finden und einen Grund, den Glauben abzulehnen. Wenn du dein Herz verschließt, wird das so sein.

Du kannst dein Herz aber auch öffnen. Du kannst trotz allen Fragen und Unklarheiten sagen: „Gott, wenn ich dich gibt, und das nehme ich für jetzt gerade einfach mal an, dann zeig dich mir bitte so, dass ich dich verstehe, und erklär mir alle diese Sachen. Ich suche jetzt nach dir.“ Und dann kannst du mit dieser Einstellung weiterfragen, nach Gott Ausschau halten. Kann gut sein, dass du dann bewegt wirst, Gott auf einmal die unablehnbare Wahrheit wird. Dann kann dich keine Diskussion mehr verunsichern und du entdeckst neue Welten.

Die Frage ist nicht, warum etwas so ist oder ob oder wie, sondern ob du dein Herz öffnest.

Jap, es ist ein Risiko, und es gibt Stimmen, die sagen, du seist bekloppt.

Die Frage ist nur, ob du dich von diesen Stimmen leiten lässt.

Wie steht es um dein Herz?
Und wann ist die Zeit, es (wieder neu) zu öffnen, wenn nicht jetzt?

Ein vorzeitiger Liebesbrief

Hallo du.

Ich bin Sina, und ich warte auf dich. Ich bin nicht ungeduldig. Das darf alles noch Zeit haben – ich bin ja erst sechzehn – und Liebe ist nichts, was verkrampft gut funktioniert. Ich sollte vielleicht erst mal wissen, wer ich überhaupt bin und was ich so will in meinem Leben, bevor das mit uns beiden was wird. Ich warte einfach nur auf dich und denke ein bisschen über dich nach.

Du bist ein Kämpfer, das weiß ich. Das männliche Herz ist kämpferisch. Ich freu mich schon auf die Schlachten, in die wir beide ziehen werden, denn mit mir wirst du eine Kriegerin an deiner Seite haben, weißt du. Wir beide werden geschlossen nebeneinander stehen, machtvoll, eins.

Ich werde definitiv eine Herausforderung für dich sein. Mit meinem Bedürfnis nach Tiefe, meinen manchmal gegensätzlichen Stimmungen und meinen irgendwie feuerwerk-explosionsartigen Impulsen der Kreativität. Ich glaube, du wirst stabil sein müssen, ein Fels in der Brandung, sonst klappt das nicht.

Wir werden verrückte Dinge miteinander machen. Ich weiß zwar noch nicht, wie du bist, aber ich kenne mich selbst gut genug, um das sagen zu können. Vielleicht werden wir uns mitten in der Nacht spontan ins Auto setzen und ans Meer fahren. Vielleicht kannst du ja Longboard fahren und dann bringst du es mir bei. Ich werde dir Lieder auf der Ukulele schreiben und vielleicht kannst du ja singen. Vielleicht werden wir mal paragleiten oder probieren Bungee jumping aus. Und wahrscheinlich werden ganz ungeplant die besten Momente entstehen. Jedenfalls wird es von uns Geschichten zu erzählen geben. Da bin ich mir ziemlich sicher.

Und ja, ich weiß, dass Beziehungen auch hart sind und Arbeit bedeuten, aber ich werde dann bereit dazu sein, gegen Resignation und Bitterkeit zu kämpfen und auch gegen die anderen Schwierigkeiten, von denen ich jetzt noch keinen Schimmer habe, und ich werde bereit dazu sein, immer wieder neu dich kennenzulernen und zu verstehen und dir zu vergeben. Und du wirst auch bereit dazu sein. Und dann wird das lohnenswert sein.

Und ich sag dir mal was. Der Zeitgeist sagt manchmal komische Sachen über euch Männer, Hauptsache sensibel und verständnisvoll, effektiv und vorhersehbar und harmlos und bloß nicht aggressiv und solchen Kram. Hör nicht drauf. Richte dich nicht danach, sonst will ich dich nicht. Für mich darfst du ruhig wild und ungezähmt sein, mutig und kämpferisch und stark. Du brauchst einen Zugang zu deinem Herz. Erst dann bist du lebendig und in der Lage, irgendetwas zu lieben, zum Beispiel mich. Lass dir diesen Zugang nicht von falschen Idealen und Erwartungen verstopfen. Und bitte töte ihn nicht ab mit Party, Alkohol und fehlgeleiteter Sexualität. Und pass auf, dass sich dort keine Bitterkeit absetzt wie Kalk in einem Wasserrohr, bis es nichts mehr durchlässt. Das Herz in dir drin darf voller Feuer und Energie sein, bewegt werden und schmerzen und freuen und standhalten. Lebendig sein halt.

Das wird gut mit uns zwei, und ich freu mich drauf. Ich hoffe, dir gehts gerade gut und du hast gerade Spaß an deinem Leben.

Ich überlege mir gerade, ob und wann und wie du das hier lesen wirst. Vielleicht kommen wir zusammen und irgendwann zeige ich es dir, und du wirst dich kaputt lachen, wenn du es ließt. Vielleicht wirst du auch in einem dämlichen Ausnahmezustand von Verliebtsein meinen Blog durchforsten und auf das hier stoßen. Vielleicht ließt du das aber auch jetzt schon, heute. Wenn ja, dann musst du dich unbedingt mal als du erkennbar machen, denn dann will ich dich kennen lernen, so richtig, meine ich.

Aber bis dahin bleibe ich hier und warte und denk ab und zu mal über dich nach und hoffe, dass du in der Zwischenzeit ne ordentliche Lebensgeschichte schreibst. Schreib heute ne gute Lebensgeschichte. Ich versuchs auch.

Ich liebe dich – dann irgendwann jedenfalls.
Sina

Ein Schluck Wasser in der Wüste

Wüstenzeit
ist dieses Wort.
Eine Zeit in der Wüste.

Du sagst, du bist in einer Wüstenzeit, und ich weiß, wovon du redest.

Wenn du dich alleine fühlst, einsam, selbst wenn Menschen da sind.
Wenn keine Unterhaltung für dich reicht, weil du irgendwie so leer bist.
Wenn du deinen Schmerz wahrnimmst, aber es dir schwer fällt, ihn zu verstehen.
Wenn Freude nur ein flüchtiger Windhauch an einem heißen Sommertag ist.
Wenn du dich fühlst, als würdest du fallen und als könntest du jeden Moment aufschlagen,
es nicht tust und trotzdem jede Sekunde ein Aufschlag ist.
Wenn du weitergehen musst, einfach irgendwie weiter musst,
weil stehenbleiben ja auch nicht geht.
Wenn deine Energie immer nur noch für den nächsten einen Schritt reicht.
Wenn du unter Menschen leidest, weil sie fies sind oder einfach zu viele,
weil sie verletzen oder weil sie etwas von dir wollen, aber ach, du weißt es doch auch nicht.

Wenn du deinen Blick ins Universum richtest, nichts siehst und nichts fühlst außer deiner gequälten Seele, wenn du in die Weite und ins Nichts blickst und nach Gott fragst und keine Antwort dein Ohr erreicht, keine Geborgenheit und keine Freude dein Herz einhüllt, es nicht leichter wird, das alles zu ertragen. Und du weitergehst, halt irgendwie. Wie lange noch.

Wüstenzeit.
Triste, leere, einsame Wüstenzeit.

Ich kann dir nicht wirklich helfen, und das weißt du, weil kein Mensch dir momentan wirklich helfen kann. Ich kann dir nur auf deinem Weg einen kleinen Schluck Wasser reichen, einen Schluck Wasser in der Wüste.

Indem ich dir sage, dass du ein wundervoller Mensch bist.
Indem ich dir sage, dass es trotz allem wirklich gut ist, dass es dich gibt.
Indem ich dir sage, dass du dich zwar furchtbar allein fühlst, aber es nicht bist.
Indem ich dir sage, dass diese Wüstenzeiten wichtig sind und alle großen, einflussreichen Menschen durch Wüstenzeiten gehen mussten und müssen – selbst Jesus.
Indem ich dir sage, dass es nach Wüstenzeiten nicht selten passiert, dass du neues Land eroberst, Siege erringst.
Indem ich dir sage, dass du diese ganze Zeit hier später einordnen, verstehen können wirst.
Indem ich dir sage, dass zwar immer nur Kraft für den nächsten einen Schritt da ist, aber dir die nie fehlen wird.
Indem ich dir sage, dass es sich auszahlen wird.
Indem ich dir sage, dass dir nichts passieren wird.

Und ich kann reden und reden, und ich weiß, dass das nicht reicht. Kein Mensch der Welt mit allem, was er geben kann, reicht. Nur der lebendige Gott reicht, und du kannst und darfst nichts anderes tun als weiter nach ihm zu fragen, dich an ihm festhalten.
Nichts anderes wird dir helfen.

Ich wünsche dir was.

Ich wünsche dir viele kleine Lichtblicke jeden Tag.
Ich wünsche dir Freunde, die an deiner Seite sind.
Ich wünsche dir einen Blick aus der Adlerperspektive.
Und ich wünsche dir und spreche dir zu, dass du als Sieger aus dieser Zeit kommen wirst.
Und ich wünsche dir und spreche dir zu, dass da Hoffnung und Kraft ist, jeden Tag neu, für jeden Tag genug.

Und so lauf. Und ja, in der Wüste vergisst man manchmal seinen Namen und wer man ist. Ja. Das darf sein, und dann darfst du dich auch wieder erinnern, daran, wer du bist und wie wertvoll und an Gott.

Und so lauf. Nimm diesen winzigen Schluck Wasser und geh den nächsten Schritt – Schalom. Friede sei mit dir.