Sowi-Klausur auf Sinaländisch

Tja, das mit der Einleitung in der dritten Aufgabe einer Klausur (meistens Stellungnahme, Erörterung, Bewertung) ist gar nicht so einfach. Die Fragestellung soll wiedergegeben und die Relevanz des Themas herausgestellt werden. Was, wenn einem partout nicht einfallen will, inwiefern ein Thema für irgendwen relevant sein könnte?

Da war wohl jemand froh über ein bisschen Abwechslung ...

Da war wohl jemand froh über ein bisschen Abwechslung …

Mit dem darauf folgenden Text habe ich meine Lehrerin so beeindruckt, dass sie mir 30 von 27 Punkten für die Aufgabe gegeben hat (ja, das sind drei mehr als möglich), und das, obwohl ich keines der Argumente aus ihrem Erwartungshorizont verwendet habe. Vielleicht war die Einleitung nicht ganz unschuldig. ;-) Solltet ihr auch mal ausprobieren.

(Aufs Bild klicken, wenn es zu unscharf oder zu klein ist.)

Das Kleingedruckte

Dieser Blog stammt aus kontrolliertem biologischem Anbau. Laktose- und Glutenfrei. Ohne künstliche Aromen, Geschmacksverstärker oder Farbstoffe. Dermatologisch getestet. Chlorfrei gebleicht. Aus ausgewählten Zutaten. Kann Spuren von Nüssen enthalten. Bei Nebenwirkungen fragen Sie ihren Arzt oder Apotheker. Made in Germany. Garantiert mit Kinderarbeit produziert. Mindestens haltbar bis: siehe Datum unten.

Kleine Spam-Kunde

Wenn unter einem ziemlich uralten Blogartikel ein englischer (betone: englischer!) Kommentar geschrieben wird, der mir erzählt, dass er „really captured with all the little bit of assets“ wurde von meiner „unique“ und „fantastic blog web site“, und wenn dieser Kommentar dann auch noch auf einen anderen Blog verlinkt, ja dann…

… dann weiß man als einigermaßen erfahrener Blogger: Da will jemand Aufmerksamkeit und Klicks und hat noch nicht mal vorher gecheckt, ob der Blog in seiner Sprache ist. Peinlich. :D

(Was man wahrscheinlich gar nicht so mitkriegt – Ich kriege ganz schön viel Spam. Der größte Teil computergeneriert, aber den filtert WordPress freundlicherweise direkt, alleine und selbstständig komplett raus. Alleine diesen Monat – also 13 Tage – waren das 93 Kommentare. Zum Glück kriege ich davon nichts mit. Ab und zu kommt dann aber auch mal so etwas wie oben in meinen Blog geflattert. Das filtert WordPress nicht raus, aber ab zwei Links in dem Kommentar kommt es in die Spam-Warteschleife zur Kontrolle. Na ja, diese Art von Spam ist immerhin lustig. :-))

Letztens im Bäcker.

Vor mir ein Vater mit seiner etwa 8-jährigen Tochter.

Vater: „Ich hätte gerne ein Roggenbrot.“
Verkäuferin: „Geschnitten?“
Tochter: „Nee, ein Brotmesser haben wir selber!“

Der Blick der Verkäuferin war unbezahlbar. :D

Kinderstundenkind

Da gehe ich nach dem Gottesdienst die Treppe hoch in unsere Räume. Ein Junge von vielleicht fünf Jahren kommt mir mit seinem Papa entgegen, sieht mich an und sagt glatt:

„Nee, die Kinderstunde ist schon vorbei.“

Ach so, danke für dem Hinweis. :-)

(Die Kinderstunde bei uns in der Kirche geht bis ca. 8 Jahre. Ich scheine mich also gut gehalten zu haben :D)

Die Nachrichten – Modejahr 2014

Und nun die Modevoraussicht für 2014.

Die Farben nähern sich nach und nach so dem kacki und der Palmolive an, ganz modern auch die Ärmel im sechsunzwanzigachtel-Länge, gerne auch ein wenig weiter. Ganz trendy wird auch das sogenannte Stilhopping, bei dem man sich einen Stock in den Arsch steckt und die ganze Zeit hüpft. Gerade Models wie Marianne Modelle setzten so Zeichen. Große Designer wie Daisy Disegn setzten derzeit auch auf Körperbedeckung – eine ganz unerwartete Idee. Diesel Disain setzt gar auf Körpererwärmung! Wie dem auch sei.

Und nun das Wetter.

Es wird manchmal kalt, manchmal warm, gegen Abend manchmal regnerisch und sonnig und nochirgendwieanders, aber es wird Ihnen sicher nicht gefallen.

Und das wars auch schon wieder mit ihrem Nachrichtenmagazin. Es folgt „Bei Hütti aufm Sofa“, die Talkschow für Eltern mit Kinderbefall. Guten Abend.

da nutzen wir doch einfach mal den weiblichen Scha(r)m

Liebe Mädels,

kennt ihr diese Situation? Ihr müsst auf Toilette – dringend, wegen leicht rötlichen Gründen – und das Bad ist besetzt? Warten ist aber ungünstig?

Genau das hatte ich eben. Und der, der sich im Bad eingeschlossen hatte, war mein kleiner Bruder. Und: Er war schon längst fertig, kam aber nur deswegen nicht raus, weil er mich ärgern wollte. Was macht man da?

Flucht nach vorne: Schocktherapie.

„Kannst du mir dann wenigstens mein Zeug rausgeben?“

„Was fürnn Zeug?“

„Meine Tampons.“

Gelächter, irgendwo zwischen pubertär, überrumpelt und angeeckelt, und weil er so perplex war, hat er sogar aufgeschlossen und ich konnte ihn endlich rausschmeißen.

Lustig, wenn man auch noch weiß, dass der Kurze seit zwei Wochen im Stimmbruch ist und sich auch sein Lachen dementsprechend anhört.

Hach. Familienleben.