Die statistische Wahrscheinlichkeit von Liebe auf den ersten Blick

Das hier und selbiges als Hörbuch – „Die statistische Wahrscheinlichkeit von Liebe auf den ersten Blick“ von Jennifer E. Smith.

Es ist sooo schööön! :-)

Es geht um Hadley, 17, die um vier Minuten den Flug zu der Hochzeit ihres Vaters verpasst, zu der sie eigentlich gar nicht hinwollte. Doch dann begegnet sie Oliver, der ihr mit ihrem Koffer hilft und sie von ihrer Klaustrophobie ablenkt, und alles wird einfacher – und komplizierter.

Doch es ist nicht nur eine Liebesgeschichte. Es geht auch um Familienbeziehungen, Entenfilme, Charles Dickens, Forschungsprojekte über Majonese und eine Beerdigung. Es ist genau die richtige Mischung aus ernsten, lustigen und romantischen Momenten, dass sich jedes Mädchen eigentlich in dieses Buch bzw. Hörspiel verlieben muss. Okay, „muss“ nicht, aber du wirst sehen, du wirst nichts dagegen machen können.

Ich empfehle ausdrücklich und unbedingt das Hörspiel – die Stimme ist toll, nicht übertrieben und nicht total emotionslos, angenehm und unterstreicht die Geschichte sehr schön.

Vielleicht findet es noch ein Platz auf deiner Wunschliste, wenn es nicht schon viel zu spät ist. Und wenn schon: Es läuft ja nicht weg. ;-)

PS: Lasst euch nicht von dem Klapptext irritieren! Er stellt die Geschichte als typische Teenie-Mädchen-Schnulze dar – und es ist so viel mehr und so viel besser! Außerdem – dass Hadley versucht, Oliviers Herz im Flugzeug zu gewinnen, kann man auch nicht wirklich sagen. Und es geht auch um mehr als nur um den Flug. Naja, Klapptext halt. ;-)

Ein Schmöker

Eine Liebesgeschichte. Eine Abenteuergeschichte. Eine Geschichte, die irgendwie träumen lässt.

Es ist der Roman „Plötzlich in Peru“ von Chantal Schreiber. Das mit Abstand dämlichste an dem Buch ist der Name. „Plötzlich in Peru“, also bitte. Ich hätte es wohl nicht gekauft, wenn ich es im Bücherladen gesehen hätte. Ich habe es zu Weihnachten gekriegt und bin echt froh darüber, denn das Buch ist toll, ein echter Schmöker.

Es geht um die 18-jährige Elena, die ganz plötzlich für eine verletzte Schulfreundin eine 3-monatige Peru-Reise mit Freiwilligenarbeit in einem Waisenhaus antritt, ohne so genau zu wissen, wieso. Sie mag Peru ja nicht mal wirklich. Weil sie ihrem Freund Theo was heimzahlen will? Schließlich hat er einfach so entschieden, von ihr wegzuziehen und ihre Freundschaft zu einer Fernbeziehung zu machen. Jedenfalls ist sie jetzt da und es läuft gar nichts nach Plan. Die Organisation der Reise ist schlecht, ihr Bad dreckig und dieser eine Kerl provoziert sie ständig. Schließlich kommt sie doch langsam an und lernt Peru kennen. Dann ein Tanz. Elena ist plötzlich gar nichts mehr klar. Sie ist doch in Theo verliebt. Oder?

Es ist wundervoll, in diesen knapp 640 Seiten unterzutauchen. Wie es sich für einen guten Schmöker gehört, ist das Buch leicht zu lesen, schön melodramatisch und ein bisschen vorhersehbar. Es ist nicht das beste Buch, das es gibt. Es nimmt nicht für sich in Anspruch, besonders oder hervorstechend zu sein. Aber es ist ein wunderbarer Schmöker.

Es geht um alles,
was ich nicht habe,
was ich nicht bin.
Es geht um meine Träume.