Die statistische Wahrscheinlichkeit von Liebe auf den ersten Blick

Das hier und selbiges als Hörbuch – „Die statistische Wahrscheinlichkeit von Liebe auf den ersten Blick“ von Jennifer E. Smith.

Es ist sooo schööön! :-)

Es geht um Hadley, 17, die um vier Minuten den Flug zu der Hochzeit ihres Vaters verpasst, zu der sie eigentlich gar nicht hinwollte. Doch dann begegnet sie Oliver, der ihr mit ihrem Koffer hilft und sie von ihrer Klaustrophobie ablenkt, und alles wird einfacher – und komplizierter.

Doch es ist nicht nur eine Liebesgeschichte. Es geht auch um Familienbeziehungen, Entenfilme, Charles Dickens, Forschungsprojekte über Majonese und eine Beerdigung. Es ist genau die richtige Mischung aus ernsten, lustigen und romantischen Momenten, dass sich jedes Mädchen eigentlich in dieses Buch bzw. Hörspiel verlieben muss. Okay, „muss“ nicht, aber du wirst sehen, du wirst nichts dagegen machen können.

Ich empfehle ausdrücklich und unbedingt das Hörspiel – die Stimme ist toll, nicht übertrieben und nicht total emotionslos, angenehm und unterstreicht die Geschichte sehr schön.

Vielleicht findet es noch ein Platz auf deiner Wunschliste, wenn es nicht schon viel zu spät ist. Und wenn schon: Es läuft ja nicht weg. ;-)

PS: Lasst euch nicht von dem Klapptext irritieren! Er stellt die Geschichte als typische Teenie-Mädchen-Schnulze dar – und es ist so viel mehr und so viel besser! Außerdem – dass Hadley versucht, Oliviers Herz im Flugzeug zu gewinnen, kann man auch nicht wirklich sagen. Und es geht auch um mehr als nur um den Flug. Naja, Klapptext halt. ;-)

halbes Hirn

-Zaphod, what’s with the two-head thing?

-Oh, yeah. Apparently, you can’t be president with a whole brain. It’s crazy.

-Oh, so you carved it up?

-Yes. Parts of my personality weren’t exactly what you’d call presidential. You know what I’m talkin‘ about.

(Zitat aus „The Hitckhikers Guide to the Galaxy“)

Ich liebe diese Stelle. Manchmal glaube ich wirklich, die Präsidenten dieser Erde haben alle auch kein ganzes Hirn.

Und Herr Grinselispel grinst und lispelt …

Pause, Schulhof. Feundin zu mir: „Hey, ich hab vorhin mit Herr Grinselispel geredet und der meinte irgendwie, wenn wir nicht mit zu den Orientierungstagen wollen, müssen wir das schriftlich bei der Schulleitung begründen.“

Ach so?! Ich frage bei dem Lehrer nach, der die Infos an uns weitergeleitet hat: „Nein, ich weiß von nichts. Ich schaue noch mal nach … Ah, hier sind die Zettel … nee, da steht sonst nichts dazu drauf. Nur, dass ihr auf der Abmelde-Liste stehen müsst, aber das steht ihr ja. Aber ich frage noch mal nach.“ Später: „Ja, Herr Grinselispel hat gesagt, dass das wirklich so ist.“

Ich – stinksauer. Wenn mir meine Freundin das jetzt nicht erzählt hätte? Warum erzählen die uns erst was anderes, entscheiden dann um und erwarten dann, dass wir das wissen?!

Also – ich in der Pause zu Herr Grinselispel.

Ich habe soeben per Zufall erfahren, dass wir nun eine schriftliche Erklärung einreichen müssen, wenn wir die Besinnungstage verweigern wollen, stimmt das?

Äh, also ‚verweigern’…

Jaaa, nicht teilnehmen. Stimmt das?

Ja, das stimmt, und ich finde das auch berechtigt, weil … Fahrtenplan … religiöse Gründe … Schulleitung … einreichen… blablabla

Ja, das finde ich ja auch völlig okay und verständlich, aber warum wurde uns das nicht gesagt? Ich habe das nur durch Zufall erfahren.

Die Schulleitung sagt, dass es notwendig ist, dass ihr das einreicht.

Das sagten Sie bereits, aber warum haben wir nicht die entsprechenden Informationen gekriegt?

Es ist IHR Wunsch, nicht daran teilzunehmen,also müssen Sie sich auch selbstständig darum kümmern.

Aber Sie haben uns gesagt, dass es reicht, sich in die Liste einzutragen. Wenn sich das ändert, erwarte ich schon von Ihnen, dass sie uns darüber informieren.

Also ich finde es schon in Ordnung, wenn das verlangt wird, dass Sie das was einreichen.

Ich auch, aber wie kann es sein, dass wir die Informationen nicht bekommen haben?

Die Besinnungstage gehören zum Fahrtenplan, und ich finde es angemessen, dass Sie die nicht so einfach ohne Grund absagen können.

Jaaahaaarrr…“ -seufz-

Grr. Manche Leute sind echt gut im nicht-zuhören … und dieser Mensch ist dabei ganz besonders schlimm, weil er die ganze Zeit manisch grinst und beim Sprechen seinen Speichel durch seine Zähne hindurch auf den eigenen Pulli katapultiert.

 

create your own snowflake!

Hier.

Wenn du Schnee und unnötige, aber lustige Websites magst, dann bist du da genau richtig!

Man kann seine eigene Schneeflocke nach dem uralten Scherenschnittprinzip herstellen. (Dieses Prinzip gibt es wohl schon, seit es Schere und Schnipp gibt.) Und dann kann man (momentan) 11337211 andere Schneeflocken anschauen. Aus aller Welt, seit vielen Jahren. Und unter manchen Schneeflocken stehen nette Sachen wie Weihnachtsgrüße, kleine Nachrichten, kurze Gedichte oder so.

Und es ist total sinnlos und total Zeitverschwendung aber er ist TOLL!!!

Glücklich.

Glücklich, weil …

  • ich dieses Jahr keine einzige Klausur mehr schreiben muss und damit einfach so ein Druck wegfällt.
  • bald Weihnachten ist und ich mich schon total drauf freue.
  • dann auch bald das neue Jahr anfängt und ich damit wieder eines beenden kann. 2012 – gebongt.
  • ich so tolle Freunde habe, die tolle Sachen für mich machen oder einfach da sind. Die mir und denen ich wichtig bin/ sind.
  • ich Geschenke vorbereite und das immer Spaß macht.
  • ich endlich wieder Zeit finde – zum Bloggen, Malen, Schreiben, Shoppen, Klavier spielen, Bibel lesen … zum Leben halt.
  • ich heute gut geschlafen habe.
  • ich mir keine Sorgen um irgendwas machen muss.
  • mein Zimmer endlich wieder mal so ordentlich ist, dass ich mich wirklich drin wohl fühle.
  • Schnee liegt.
  • ich recht gute Klausuren wieder bekomme.
  • ich eine wundervolle Gemeinde habe, die mir so krass viel gibt.
  • ich nach einem erfolglosen Versuch endlich neue Sachen zum Anziehen finde.
  • sich in meiner Stufe langsam herauskristallisiert, wer meine Freunde sind und wer nicht.
  • ich jetzt gerade einfach zu Hause sein kann.
  • meine Haare nicht mehr so lang sind.
  • ich mich geliebt und geborgen fühle.

Künste, die ich erlernen möchte:

Ruhig zu bleiben, überlegt zu handeln, überlegt reden, die entscheidenden Worte sagen und den Rest weglassen.

Wut und Rachebedürfnis zu begraben, wenn ich sie nicht brauchen kann.

Mich entscheiden können. Für das richtige, meine ich. Entschlossener sein, wenn ich dann eine Entscheidung gefällt habe.

Trotz und trotzige Gedanken erkennen, wenn sie da sind. Sie als solche wahrnehmen können und als solche behandeln, und nicht als Tatsachen und durchdachte Fakten.

Konstant zu lieben und zu freundschaften. Durch Kleinigkeiten nicht launisch auf sie zu reagieren. Freunden ehrlich und mit ganzem Herzen eine Freundin zu sein, und nicht nur halbherzig, und trotzdem nicht aufdringlich sein oder Druck auf sie auszuüben.

Schnee … :-)

Flocke um Flocke um Flocke …

… schweben sie zur Erde, drehen noch ein paar Extrarunden, bevor sie sich dann sacht auf den Boden legen. Es werden mehr und mehr und mehr … die Erde wird weißer und weißer und weißer …

Und jede Flocke ist einzigartig! Eine Schönheit, die man nicht festhalten kann. Und wenn ich versuche, diese Schönheit möglichst ganz aufzunehmen – die Formen der Schneeflocken, jede anders, jede schöner, wie sie fallen und durcheinander wirbeln, wie sie alle harten Kanten zu runden Kurven machen, alles überdecken und sauber machen – dann werde ich glücklich und auch ein klitzekleines bisschen traurig, weil ich doch nur so einen kleinen Teil der Schönheit auffassen kann.

Und jede Flocke eine Liebeserklärung. Jede neu.

Für dich.