Glücklich.

Glücklich, weil …

  • ich dieses Jahr keine einzige Klausur mehr schreiben muss und damit einfach so ein Druck wegfällt.
  • bald Weihnachten ist und ich mich schon total drauf freue.
  • dann auch bald das neue Jahr anfängt und ich damit wieder eines beenden kann. 2012 – gebongt.
  • ich so tolle Freunde habe, die tolle Sachen für mich machen oder einfach da sind. Die mir und denen ich wichtig bin/ sind.
  • ich Geschenke vorbereite und das immer Spaß macht.
  • ich endlich wieder Zeit finde – zum Bloggen, Malen, Schreiben, Shoppen, Klavier spielen, Bibel lesen … zum Leben halt.
  • ich heute gut geschlafen habe.
  • ich mir keine Sorgen um irgendwas machen muss.
  • mein Zimmer endlich wieder mal so ordentlich ist, dass ich mich wirklich drin wohl fühle.
  • Schnee liegt.
  • ich recht gute Klausuren wieder bekomme.
  • ich eine wundervolle Gemeinde habe, die mir so krass viel gibt.
  • ich nach einem erfolglosen Versuch endlich neue Sachen zum Anziehen finde.
  • sich in meiner Stufe langsam herauskristallisiert, wer meine Freunde sind und wer nicht.
  • ich jetzt gerade einfach zu Hause sein kann.
  • meine Haare nicht mehr so lang sind.
  • ich mich geliebt und geborgen fühle.

Schnee … :-)

Flocke um Flocke um Flocke …

… schweben sie zur Erde, drehen noch ein paar Extrarunden, bevor sie sich dann sacht auf den Boden legen. Es werden mehr und mehr und mehr … die Erde wird weißer und weißer und weißer …

Und jede Flocke ist einzigartig! Eine Schönheit, die man nicht festhalten kann. Und wenn ich versuche, diese Schönheit möglichst ganz aufzunehmen – die Formen der Schneeflocken, jede anders, jede schöner, wie sie fallen und durcheinander wirbeln, wie sie alle harten Kanten zu runden Kurven machen, alles überdecken und sauber machen – dann werde ich glücklich und auch ein klitzekleines bisschen traurig, weil ich doch nur so einen kleinen Teil der Schönheit auffassen kann.

Und jede Flocke eine Liebeserklärung. Jede neu.

Für dich.

Heyho!

Schön, dass du hier gelandet bist, höchstwahrscheinlich, weil du intelligent genug warst, den Link in meinem stillgelegten Blog zu betätigen. In diesem Blog habe ich mich noch „Lockenmagd“ genannt, weil ich das mal schön fand. Jetzt aber nicht mehr so. Hier benutze ich einfach einen meiner Spitznamen, Sina. Da ist die Gefahr auch nicht so hoch, dass mich der Name irgendwann nervt.

Und der Namendänderung zum Anlass habe ich auch den Header, das Design, meine „Über mich“-Seite, mein Kategoriensystem und vor allem meine URL geändert. Weils Spaß macht. Alles neu.

Mein alter Blog wird bleiben, auch wenn da nicht mehr viel passieren wird, außer dass er langsam vor sich hin verwest … Die meisten Artikel habe ich beim Umziehen übrigens mitgenommen und die meisten Kommentare auch. Im Nachhinein sieht das dann so aus, als würde ich schon fast ein Jahr auf dieser Adresse bloggen … hihi.

Naja, ich hoffe es gefällt euch. Ich freue mich auf eine schöne neue Blog-Episode mit euch!

Liebe Grüße,
Sina

Babysitten – One, take one

Uhh, Spannung – mein erstes Mal Babysitten.

Es passiert – nix. Ich sitze hier, habe einen Laptop zur Verfügung gestellt bekommen, und hab jetzt einfach Zeit. Ich habe Essen – ohne ginge es auch gar nicht – und entspanne mich. Ein schönes Gefühl ist es, dass oben, in den Zimmern über mir, zwei kleine Kinder schlummern. Ich fühle mich nützlich, obwohl ich nichts tue.

Wie gut, dass ich morgen zur dritten Stunde habe.

Jetzt lese ich, glaube ich, noch ein bisschen. Oder ich schreibe diesen einen Brief endlich. Oder ich surfe weiter im Internet. Hm… Und irgendwann kommt er dann wieder und ich werde nach Hause kutschiert – hähä – und dann lege ich mich in mein Bettchen.

Hm. :-)
I like it.

Momentaufnahme des ersten Schultages

Mit einer merkwürdigen Gefühlsmischung verlasse ich den Englischraum, halb Zufriedenheit, halb Resignation. Ich muss los in den nächsten Raum, genau ein Stockwerk höher an der selben Stelle. Ein Junge, ich kenne ihn ganz grob aus einem Kurs aus dem letzten Jahr, brabbelt irgendwas von Musik und geht vor mir her die altmodische Wendeltreppe hoch. Nennt man es überhaupt noch Wendeltreppe, wenn sie nicht rund ist?, frage ich mich. Wenn er jetzt auch Musik hat, sind wir im gleichen Kurs. Richtig, er steuert meinen Raum an.

Vor der Tür steht eine Busbekanntschaft von mir mit dem Handy. Ich begrüße sie knapp und gehe in den Raum. Es sind schon etwa neun Leute da, vorne unterhalten sich zwei Mädchen, die ich noch nie gesehen habe. Ich kenne den Raum. Er ist nicht besonders schön. Irgendwie ist er unordentlich und kahl. Mitten in dieser Kahl- und Unordentlichkeit sitzt eine Frau am Lehrerpult, deren Gesicht mich spontan an einen Pfannkuchen erinnert. Noch kann ich sie nicht besonders gut einschätzen, weil sie in ihre Unterlagen vertieft ist. Ich schaue mich um. Ich kenne keinen wirklich. Da sitzt ein Mädchen, dass mit einer guten Freundin von mir befreundet ist, aber ich möchte nicht neben ihr sitzen. Ich finde sie nicht besonders nett. Soll ich mich an einen leeren Tisch setzten? Und wenn ich dann alleine bleibe? Ich drehe mich unentschlossen im Kreis. Schließlich setzte ich mich zu meiner Busbekanntschaft.

Die anderen im Kurs beäuge ich neugierig. Der eine Junge hat einen merkwürdigen Namen. Sein Gesicht kommt mir bekannt vor… Die Lehrerin entpuppt sich als recht entspannt. Ich mag sie ganz gerne, auch mit Pfannkuchengesicht. Bei einem dämlichen Kennenlernspiel begegne ich Vera. Sie ist mir auf Anhieb sympathisch, als sie sagt, dass sie im Musikunterricht auf keinen Fall alleine singen müssen will. Wir lächeln uns an, da sind wir uns einig. Frau Pfannkuchen behauptet, dass ihr Fach ausgerechnet Singen ist. Ich muss sie mir sofort beim singen vorstellen. Heraus kommt ein Graue-Maus-Stimmchen: hoch, brav und nicht herausragend schön. Wie singen eigentlich Pfannkuchen? – Später, bei der Auswertung des Kennenlernspiels, sagen Vera und ich beide, dass auf keinen Fall jemand alleine vorsingen müssen darf, und zwinkern uns zu. Frau Pfannkuchen findet diese Forderung okay.

Beim Herausgehen grinsen Vera und ich uns zufrieden an. Vielleicht wird Vera ja meine Freundin.

Sommerpausenende!

Nach sieben Wochen und fünf Tagen, also 61 Tagen, beende ich spontan mal meine Sommerpause.

Außer drei Fotos habt ihr nichts von mir mitgekriegt, während ich auf unbeschreiblich genialen Zeltlagern war, auf immer weniger wackelnden Surfbrettern stand und stundenlang in blöden Autos ausgeharrt habe.

Jetzt bin ich jedenfalls wieder da. Übermorgen fängt die Schule wieder an, willkommen Oberstufe.

Das Wetter will mich offensichtlich auslachen. Kaum, dass ich meine Sommerpause beenden will, wirds heiß. Ach was, nee, ich drehe den Spieß um: Ich lache das Wetter aus. Ich beende meine Sommerpause einfach mal an den heißesten und sommerlichsten Tagen des ganzen Jahres. Ha. Nimm das, blöde Hitze!

So, genug geblubbert.

Auf gehts in eine neue Blog-Etappe!

Grüeßli, Sina