Offenbar keine sozialen Medien.

Nichts originelles, einfach nur meine Erfahrungen aus den letzten Wochen und Monaten.

Seit einigen Monaten beobachte ich mich dabei, wie ich die sozialen Medien nach und nach verlasse. Es ist faszinierend, zu sehen, wie ich seit Januar kontinuierlich an dem Thema dran bin, ohne mich je bewusst dafür entschieden zu haben. Ich merke, dass ich eigentlich viele Dinge im Leben nicht bewusst angehe, sondern es mich einfach irgendwo hinzieht. Ich fühle mich dann selbst mehr wie ein Beobachter als wie der Protagonist. Das ist gar nicht schlecht. Manchmal weiß mein Gefühl besser Bescheid als mein Kopf.

Natürlich ist das Thema „soziale Medien“ und „Onlineleben“ für mich nichts Neues gewesen, das ist es für keinen von uns. So gut wie jeder hat damit schon gerungen, hat sich Meinungen gebildet, sie verändert, sich Vorsätze gemacht, sie gebrochen, manches vielleicht durchgezogen. Wir sitzen da alle im selben Boot. In der Vergangenheit habe ich immer wieder mal Medien gefastet, hab mal sechs Wochen, mal drei Tage, manchmal auch nur auf eine der Plattformen… Das war immer gut, manchmal aber auch ziemlich unpraktisch.

Im Januar habe ich zu allererst eine Plattform verlassen, auf der ich noch gar nicht lang war.

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