Kleiner Ratgeber zu den Schattenseiten der Hochsensibilität

Du bist also hochsensibel. Und jetzt mal ganz ungeachtet der Frage, ob es Hochsensibilität überhaupt gibt – ich auch! Und mit uns ganz viele andere. Es hat seine Vorteile, so reizoffen zu sein. Wir sind einfühlsam, denken viel mit und wissen, was um uns herum passiert. Ich bin gerne hochsensibel! Es hat aber auch Schattenseiten. Ich will davon erzählen, was ich im Umgang mit diesen Schattenseiten gelernt habe. Könnte sein, dass manches davon für alle Menschen hilfreich ist. Und könnte sein, dass manches davon nur meine eigene Erfahrung ist und vielleicht nicht so allgemein gültig, wie ich das denke. Let me know.

1.) Zum Thema laut und hell und voll.

Ich glaube, das ist das Kernthema. Alles andere folgt daraus: Wir nehmen mehr Reize auf. Filtern weniger. Das führt dazu, dass es uns schneller zu laut ist als anderen. Schneller zu hell. Schneller zu irgendwas. „Abhärten“ bringt da übrigens gar nichts. Das ist wie der Touchscreen eines Smartphones. Den kannst du auch nicht abhärten. Der geht höchstens irgendwann kaputt. Und kaputt gehen willst du ja nicht, oder? – Mein Punkt ist: Strategien entwickeln.

Weiterlesen