Bewegte Bilder

Bilder, Geräusche, Musik, Stimmung
wird von mir aufgenommen und frisst sich in mein Hirn rein, frisst sich tief in mein Hirn rein, durchdringt und durchtränkt es, füllt es, und ist dann überall.

Wenn ich mich mit dir unterhalte, ist es plötzlich da. Wenn ich nachdenken will, lässt es mich nicht los. Wenn ich etwas völlig anderes mache, Spaß habe, kommt es wie ein dunkler Schatten und hüllt mich ein, frisst mich auf, frisst sich wieder in mich hinein. Sogar meine Träume werden davon dominiert, und ich schrecke viel zu früh nach einem Albtraum aus dem Schlaf.

Und nur langsam, ganz langsam, geht es Millimeter für Millimeter weg, holt ich nicht mehr so oft ein, gibt mir Raum für Frieden.

Deswegen mag ich keine Filme gucken.

10 Fakten über mich – Episode 4

1) Ich mag nicht früh ins Bett gehen und ich mag auch nicht allzu spät aufstehen. Ja, das ist ganz schön blöd gelaufen.

2) Schlimmer als Spinnen, Zecken und Linsensuppe zusammen: Nacktschnecken. Uäh, Nacktschnecken. Die schlimmsten Tiere der Welt, wirklich.

3) Es gibt so circa drei Menschen über 12 Jahren, die meinen Humor teilen. Ich finde das traurig.

4) Ich tanze echt super gern, aber nur, ich sag mal: Freestyle. Paartanz und andere Choreographien liegen mir irgendwie nicht. Und selbst beim einfach-so-tanzen habe ich eine irre hohe Hemmschwelle. Ich denke immer, dass ich dabei so unglaublich bescheuert aussehe.

5) Schwarze Fenster machen mich verrückt. Ich kann den Gedanken nicht leiden, dass jemand von außen rein, aber ich nicht von innen raus gucken kann.

6) Manchmal bin ich stundenlang einfach so auf den Feldern. Das ist eine Zeit, in der ich eigentlich nichts mache, aber sie tut gut.

7) Ich bin seit ein paar Jahren laktoseintolerant.

8) Winterkind aus vollem Herzen!

9) Ich habe meine Ohrlöcher erst mit zwölf oder dreizehn Jahren bekommen. Und irgendwie finde ich das auch gut so. So war es wenigstens meine Entscheidung.

10) Ich kann mir das nicht erklären, aber ich kann kein Kaugummi kauen. Das löst sich bei mir immer im Mund auf und irgendwann ist es weg. Wirklich! Hat das noch irgendjemand oder bin ich damit wirklich so alleine, wie es mir immer vorkommt?

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Eifersuchtsstiche

Wenn der Vater seiner kleinen Tochter sagt, dass sie wunderschön ist.
Wenn sich die beiden besten Freunde ohne Worte einig sind.
Wenn die Freundin mit ihrer großen, tollen Verwandschaftsbande in den Urlaub fährt.
Wenn die kleine Schwester von der großen alles gezeigt bekommt, was man so braucht, wenn man kein kleines Mädchen mehr ist.
Wenn die Freundin von ihrem Freund beschützt und verehrt wird.

Wenn jemand einfach …

ach, ich weiß es doch auch nicht.

Reden

Ich schreibe, weil ich nicht reden kann.

Ich kann nicht reden. Wenn ich rede, verhasple ich mich, ich stottere und verdrehe die Sätze, bis ich etwas ganz anderes gesagt habe als ich meine. Ich kann nicht reden, und dennoch rede ich viel. Ich weiß nicht, warum. Es hat gar keinen Sinn, zu reden, wenn es keiner versteht. Und das was ich sage, versteht keiner, was ja auch gar nicht geht, weil ich es ja falsch sage.

Außerdem haben die meisten Menschen falsche Reaktionen. Sie lachen, wenn etwas gar nicht lustig sein sollte und wenn ich witzig bin, schweigen sie mich aus ausdruckslosem bis betroffenem Gesicht an, die Augen weit aufgerissen auf mir ruhend, was mich auch nicht gerade besser reden lässt, wie du dir vorstellen kannst. Solche Blicke verdrehen meine Gedanken noch mehr und dann weiß ich gar nichts mehr. Meine Worte haben dann kein Gewicht mehr. Mehr Gewicht will ich …

Und ich kann nicht reden, aber ich habe immer noch eine Stimme, eine Stimme.
Eine Stimme, die nicht reden kann, yey, aber ich habe sie, und ich nutze sie, und du hörst zu.

Und auch wenn du mich wieder so angucken wirst und sich in meinem Hirn alles verdreht, und auch wenn ich mich viel zu sehr von nicht vorhandenen Reaktionen leiten lasse und auch wenn ich beim Reden über meine eigenen Gedanken wie über Stolperseile holper, werde ich meine Stimme nutzen.

Denn ich habe eine Stimme – und du hörst zu.

10 Fakten über mich – Episode 3

1) Ich hatte mal sechs Brieffreunde gleichzeitig – aber nur ganz kurz. Dauerhafte Brieffreundschaften hatte ich drei.

2) Ich lieeebe Kartoffelchips und ähnlichen Salzknabberkrams.

3) Ich habe mir mal über mehrere Wochen eine Stadt aus Kisten für meine Kuscheltiere gebaut und sie „Konstantinopel“ genannt. Ich war sehr schockiert, als ich erfahren habe, dass es Konstantinopel wirklich mal gab.

4) Ich bin so ein krasser Morgenmuffel, dass ich morgens absolut nicht ansprechbar und erst recht nicht entscheidungsfähig bin. Selbst die Frage, was ich anziehen soll, überfordert mich da regelmäßig.

5) Ich muss ständig mein Zimmer umräumen. Dauernd stehen meine Möbel irgendwie anders. Ich kann nicht aufräumen, ohne etwas zu verändern.

6) Ich bin keine Hausfrau. Ich finde Kochen anstrengend, Bügeln überflüssig und Wäsche waschen und Putzen ist für mich nichts als eine lästige Pflicht, die halt gemacht werden muss. Oh man, werde ich jemals einen Mann finden?

7) Ich kann keine Töne treffen. Mein Gesang ist schrecklich. Und dabei singe ich für mein Leben gerne! Ich würde so gern singen können! Manno, warum bin ich da nur so untalentiert?

8) Meine Fähigkeit zu Reden ist sehr instabil. Manchmal stotter ich ohne Ende und schaffe es kaum, einen grammatikalisch richtigen Satz zu sagen, und manchmal fließen die Wörter nur so aus mir raus.

9) Ich habe schon als Kind Kinderlieder gehasst und es hat sich seitdem nichts geändert. Ich hasse sie wirklich.

10) Ich fahre gerne in einigermaßen leeren Zügen. Das ist eine Zeit, während der ich an nichts anderes denken muss und wo ich nicht den Druck habe, eigentlich irgendetwas anderes machen zu müssen. Das genieße ich sehr.

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Keine Sommerpause!

Ich bin dann mal weg! Urlaub und so. Da wird es kein Internet geben. Trotzdem werde ich meinen Blog nicht in eine Sommerpause schicken, denn ich habe vorproduziert! Dabei habe ich mich hoffnungslos verkalkuliert und viel mehr geschrieben, als ich gebraucht hätte. Gut für euch.

Ab morgen wird hier alle 2 Tage um 12 Uhr ein neuer Artikel erscheinen!

Und ab dem 1. September bin ich wieder da und dann gehts unregelmäßig und chaotisch wie immer weiter. Bis dahin werde ich keine Kommentare freischalten und nicht auf sie eingehen können. Kommentieren sollt ihr natürlich trotzdem! ;-) Alles klaro?

Ach ja, noch was: Vielleicht mögen die Texte, die ihr in den kommenden Wochen hier finden werdet, im Schnitt negativer und irgendwie ernster wirken. Das liegt daran, dass viele von denen aus nem Notizbuch sind, das ich vor allem dann verwende, wenn mich Dinge ärgern oder bedrücken. Mir gehts gut. ;-)

Also dann! Ich freu mich schon darauf, euch in über einem Monat wiederzu“sehen“ und wünsche euch viel, viel Freude an meinen Texten!

Liebe Grüße,
Sina

Stellt euch einfach mal vor …

… Kate hätte ihr Baby abgetrieben. Wäre das ein Aufschrei! Der Thronfolger, einfach abgetrieben! Tot! Er wäre es gewesen! Kate darf das nicht!

Aber sonst darf man das, oder was? Sonst juckt das keinen? Sonst ist es okay, angehende Menschen umzubringen?

Tze.