Keine Sommerpause!

Ich bin dann mal weg! Urlaub und so. Da wird es kein Internet geben. Trotzdem werde ich meinen Blog nicht in eine Sommerpause schicken, denn ich habe vorproduziert! Dabei habe ich mich hoffnungslos verkalkuliert und viel mehr geschrieben, als ich gebraucht hätte. Gut für euch.

Ab morgen wird hier alle 2 Tage um 12 Uhr ein neuer Artikel erscheinen!

Und ab dem 1. September bin ich wieder da und dann gehts unregelmäßig und chaotisch wie immer weiter. Bis dahin werde ich keine Kommentare freischalten und nicht auf sie eingehen können. Kommentieren sollt ihr natürlich trotzdem! ;-) Alles klaro?

Ach ja, noch was: Vielleicht mögen die Texte, die ihr in den kommenden Wochen hier finden werdet, im Schnitt negativer und irgendwie ernster wirken. Das liegt daran, dass viele von denen aus nem Notizbuch sind, das ich vor allem dann verwende, wenn mich Dinge ärgern oder bedrücken. Mir gehts gut. ;-)

Also dann! Ich freu mich schon darauf, euch in über einem Monat wiederzu“sehen“ und wünsche euch viel, viel Freude an meinen Texten!

Liebe Grüße,
Sina

10 Fakten über mich – Episode 2

1) Ich hasse es, zu telefonieren oder zu chatten. Ich mag es einfach nicht, mit jemandem zu kommunizieren, dessen Gesicht ich nicht vor mir sehe. Außerdem muss ich da immer alles ausformulieren, was man sonst mit einem Blick sagen könnte.

2) Lieblingstier: Elch. Schon live in der Natur gesehen. Tolle Tiere.

3) Ich bin eines von diesen Kindern, die nie an den Weihnachtsmann geglaubt haben.

4) Musik als Hintergrund geht bei mir gar nicht. Musik nimmt mich viel zu sehr ein, um mich dabei auf etwas anderes konzentrieren zu können.

5) Dorfkind! Zum Glück.

6) Ich hasse Fahrradfahren. Zum Glück muss ich das auch nicht. In meinem Dörfchen kommt man überall auch zu Fuß hin und für alles andere muss man eh Bus fahren.

7) Ich betreibe Stühlerassismus. Schwarze und dunkle Stühle sind blöd, helle sind gut. Ich schocke damit regelmäßig Leute, aber egal. (Das ist allerdings nur entstanden, weil bei uns in der Schule die hellen Stühle die neueren und bequemeren sind.)

8) Ich trinke Wasser. Immer. Ständig. Alle anderen Getränke trinke ich selten mehr als ein Glas.

9) Ich habe keinen Fernseher. Und wenn mal bei Freunden die Kiste läuft, bin ich auch froh drüber. Alter, was läuft da denn für ein Scheiß? Was ist das denn bitte für eine Zeitverschwendung?

10) Ich habe übertrieben viel Ahnung von Computerspielen, dafür, dass ich keine spiele. Ob meine Brüder daran Schuld sind?

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Episode 1  2  3  4  5

Egal, weil wir sind

Meine Nudeln sind zu scharf. Ich habe Bauchschmerzen. Meine Cola ist alle und ich habe Durst. Ich bin müde. Ich weiß nicht, wohin mit meinen Füßen. Draußen war kein Tisch mehr frei. Ich will raus. Drinnen wird es auch immer voller und lauter. Zu anstrengend.

Doch es ist egal. Es ist egal. Egal, weil wir drei wieder zusammen sind. Meine treusten Freunde. Die, die jede noch so merkwürdige Phase von mir durchgestanden haben. Die, bei denen ich mich gar nicht verstellen kann. Die, die weder nur die Schokoladenseite noch nur die … äh, Nicht-Schokoladenseite … von mir sehen. Wir sind gemeinsam hier. Wir haben endlich, endlich Zeit miteinander.

Und alles andere wird egal.

Durch die Scheibe des Restaurants scheint die Abendsonne über den Segelflugplatz. Eine Runde mittelalter Männer bestellt draußen noch eine Runde Bier. Ab und zu startet ein kleiner Flieger. Am Buffet steht eine kleine Frau mit Kopftuch und backt schon die ganze Zeit kleine Steinofen-Brötchen für die Gäste. Der Koch trägt eine echte Kochmütze und der Kellner hätte auch Modell werden können, um Geld zu verdienen.

Und wir sind hier, wir sind hier.
Jetzt.

10 Fakten über mich

1) Ich bin nur Rechtshänder, weil ich mir mit vier Jahren das linke Handgelenk gebrochen habe. Vorher habe ich meine Hände gleichberechtigt verwendet.

2) Ich bin ein Mädchen und hasse pink. Jap, und ich bin stolz drauf.

3) Ich kaufe keine Bücher, ich adoptiere sie. Ich habe nicht viele Bücher, aber die, die ich habe, werden mehrfach gelesen und liebevoll gepflegt. Sie werden auch nur sehr ungern verliehen. Ich habe irgendwie Angst, dass einem meiner Schäfchen etwas zustoßen könnte.

4) Das schlimmste, was mir je serviert wurde, ist Linsensuppe. Ich HASSE Linsensuppe. Legendär ist ein Zitat von mir von einer wirklich anstrengenden und ätzenden Fahrradtour: „Das ist schlimmer als drei Teller Linsensuppe.“

5) Meine Referate sind besser, wenn ich mich kaum darauf vorbereite. Erklär mir das mal einer.

6) Ich finde Schuhe irgendwie unnatürlich. Und hohe Schuhe erst recht. Wenn ich nicht so eine Frostbeule wäre, würde ich ständig barfuß rumlaufen.

7) Die Sportart, die mir bis jetzt am meisten zusagt, ist windsurfen. Dafür wohne ich nur leider am falschen Ort.

8) Egal, ob in der Schule, in der Kirche oder sonstwo: Ich bin immer die Jüngste im Freundeskreis. Das ist keine Absicht! Naja, oder ich bin mit Abstand die Älteste, aber das ist ja was anderes.

9) Ich bin immun gegen Motivationsversuche. Entweder bin ich motiviert oder nicht. Daran kann kein Mensch etwas ändern. Versuchs doch!

10) Wenn ich draußen mit jemandem durch die Natur gehe, fange ich manchmal an, einfach so Geschichten zu erzählen über das, was ich sehe. Meine Mama und mein großer Bruder können da ein Lied von singen. Und die sind gar nicht mal so schlecht! Also mein Bruder meinte irgendwann, das wäre Roman-tauglich.

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Episode  2  3  4  5

KreativleuteTreffen

Ihr schließt mich wieder ans Stromnetz an, ladet mich wieder auf.
Gebt mir wieder Strom, wieder Strom, Strom.
Ich nehme ihn in mich auf, lade mein Herz wieder auf, bis der Akku wieder voll ist.

Ihr gebt mir Strom, und diese Energie wird in mir zur Quelle. Eine Quelle, aus der Ströme der Begeisterung, der Dankbarkeit, der Zuneigung, der Kreativität und des inneren Friedens entspringen. Ströme, die fließen, durch meinen ganzen Körper, durch jede Zelle, und hinaus zu euch.

Kannst du spüren, wie deine Füße umspült und rein gewaschen werden?

Schreibanfänge

… sahen bei mir so aus:

Es begann mit Schafen ...

Es begann mit Schafen …

Ich übersetzte:

Lisa verkleidet sich.

„Mäh, Mäh“ [macht es] auf der Wiese. Alle Schafe fressen. Außer Lisa. [Sie] spielt mit der Verkleidekiste, [die] ein kleines Mädchen vergessen hat. Lisa wühlt und wühlt in der Verkleidekiste.

Sieben Seiten ist diese Geschichte damals lang geworden. Folgegeschichten sind reichlich vorhanden, aber diese war die erste. Stellenweise sind Hieroglyphen leichter zu lesen als das. Naja – ich war fünf oder sechs, kannte noch nicht alle Buchstaben und Satzzeichen, hatte noch keinen blassen Schimmer von Grammatik und Rechtschreibung …

Aber hey, das hat mich nicht vom Schreiben abgehalten! :-)

Komplimente, Komplimente

Eine Frau ist im Stande, zwei Tage lang von nichts anderem zu leben als von einem hübschen Kompliment.

– Michèle Morgan

Und weil das so ist und ein bisschen (wie viel eigentlich? Sagt mal!) auch für Männer gilt: Know-How zu Komplimenten.

Teil 1: Komplimente machen

Ich höre Menschen gerne zu, und dabei sind mir so ein paar Sachen aufgefallen, die man einfach vermeiden sollte, wenn man Komplimente macht. Und es sind mir Sachen aufgefallen, die total gut kommen. Also.

  1. Machen! Einfach machen. Alles, was nach diesem Punkt kommt, sind Tipps, aber dieser Punkt ist eine Regel.
  2. Nicht relativieren! Wörter wie „eigentlich“, „ziemlich“, „ganz“, „schon“, „recht“, „manchmal“ und „meistens“ haben in Komplimenten (außer in Ausnahmefällen) nichts zu suchen! „Du bist hübsch!“ kommt ganz anders an als „Eigentlich bist du schon meistens recht hübsch.“ Das nette Wort „meistens“ ist dabei eine ganz besondere Falle. Vergleiche mal folgende Sätze: „Ich fühl mich wohl bei dir“ und „Ich fühl mich meistens wohl bei dir“. Hinter dem zweiten Satz lauert unmittelbar das „ABER manchmal …“
  3. Menschen Komplimente ins Gesicht sagen. Ich saß im Bus, er und sie haben sich verabschiedet, sie setzt sich neben mich und bekommt die SMS mit Komplimenten, die er ihr auch schon vorher hätte sagen können. Klar, Komplimente sind auch über SMS gut, vor allem, weil man sie dann tausendmal lesen kann, aber es ist auch wichtig, so etwas ab und zu einfach mal auszusprechen.
  4. Seid ehrlich. Nicht schleimen! Und mach keine Komplimente, um Komplimente zu bekommen. Das geht gaaar nicht.
  5. Es gibt Menschen, die behaupten, dass man für Äußerlichkeiten keine Komplimente machen soll. Ich finde, das ist genau umgekehrt! Gerade Frauen müssen manchmal einfach wissen, dass sie schön sind. Manchmal? Oft. Allerdings sollte man unbedingt vermeiden, einer Frau Komplimente für ihre Brüste oder ihren Po zu machen, wenn man nicht ihr fester Freund oder ihr Mann ist. ;-)

Teil 2: Komplimente bekommen

Eine Kunst für sich.

  1. Annehmen! Genieße sie. Nicht widersprechen, nicht diskutieren, nicht herunterspielen, nicht abnicken, nicht vergessen. Als wirklich, wirklich wahr annehmen und in deinem Herzen aufbewahren (und eventuell auch aufschreiben.) Wenn du das noch nicht kannst, dann merk dir als Zwischenstufe wenigstens, dass andere dich so sehen. Und dann lerne, Wahrheit zu erkennen in den Komplimenten, die du bekommst. Du bist die Komplimente so wert und es tut dir so gut, welche zu bekommen. Es gibt dir Freude und Dankbarkeit und im übrigen noch eine tolle Ausstrahlung. ;-)
  2. Nicht jedes Kompliment muss mit einem Kompliment beantwortet werden. Klar ist es schön, aber da muss man aufpassen, dass man ehrlich bleibt und dass es nicht in eine Art „Komplimentehandel“ übergeht. Und es hat auch nicht die selbe Wirkung wie ein Kompliment, dass einfach so kommt. Ein einfaches „Danke“ reicht oft aus.
  3. Nimm Komplimente an.
  4. Nimm sie an!
  5. Im Ernst jetzt! NIMM SIE AN!!!

So. Und jetzt: Viel Spaß beim Komplimente machen! :-)